"Minis" erkundeten französische Metropole Lyon

Unter der Leitung von Dekanatsjugendseelsorger Sebastian Feuerstein und Jugendreferentin Lina Dutzki führte die diesjährige Wallfahrt der Ministranten des Dekanates Heidelberg-Weinheim nach Lyon. Ministrantinnen und Ministranten aus den beiden künftigen Pfarreien, Nordbadische Bergstraße und Heidelberg, verbrachten eine spannende Zeit in der Großstadt im Südosten Frankreichs. Constantin Maylein aus Schriesheim berichtet:

Mit völlig unterschiedlichen Erwartungen und Wünschen trafen sich 37 Minis früh morgens in Schriesheim und trafen nach knapp acht Stunden Busfahrt in Lyon ein. Hier ging es, nach kurzem Abladen des Gepäcks ein erstes Mal in die Stadt. Wir sammelten erste Eindrücke von der Stadt, aßen vielleicht  einen ersten Crêpe oder ein Eis und knüpften direkt neue Kontakte.
 
 
Am Abend entdeckten wir weitere Teile der Stadt und erhielten einen tollen Vortrag über  den Place Bellecour und die Cathédrale Saint-Jean-Baptiste von Paul. Später genossen wir (also die meisten) noch ein typisches Lyonnaiser Abendessen.
Am Sonntag stand nun ein Klosterbesuch bei den kleinen Schwestern und Brüdern von Lamm an. Hierbei wurde uns der Alltag in einem Kloster deutlich näher gebracht. Wir feierten die hl. Messe, beteten und kochten zusammen und hörten spannende Geschichten von den Brüdern und Schwestern. Später erklommen wir noch einen Berg um die Notre-Dame de Fourvière zu bestaunen. Ebenfalls ein Highlight war der wunderschöne Blick über die ganze Stadt.

Am Montag wurde es ein wenig sportlich. Wir absolvierten eine Radtour in und um Lyon und schlossen diese mit einem Picknick im Parc de la tête d’or ab. Bei der Tour lernten wir nicht nur die Stadt besser kennen, sondern auch uns untereinander. Nach der Fahrradtour hieß es erst einmal entspannen und später in Kleingruppen die Freizeit genießen sowie nach einem leckeren Abendessen zu schauen.
Ausflug nach Taizé wird in Erinnerung bleiben
Am letzten kompletten Tag klingelten unsere Wecker deutlich früher. Wir machten uns auf den Weg nach Taizé. Hier verschafften wir uns einen kleinen Überblick und tauchten in das dortige Leben ein. Auch bekamen wir eine Bibel-Einführung und thematisierten eine bestimmte Bibelstelle. Vor dem Mittagessen hatten wir noch die Möglichkeit bei einem Mittagsgebet teilzunehmen, welches für viele ein prägendes Erlebnis war und mit Sicherheit als eines der Highlights in Erinnerung bleibt. Nach dem Mittagessen (welches den Geschmack einiger Teilnehmer traf) ging es für uns weiter in den Ort Cluny. Dieser ist besonders bekannt für seine traumhafte Altstadt, sowie inzwischen ebenfalls für den Pferdesport. Nach einem Besuch der Kirche stand für viele noch ein Eis oder Kaffee auf der To-Do-Liste. Gegen Abend trafen wir wieder in Lyon ein, wo wir ein letztes Mal auf die Suche nach einem Restaurant gingen.
Und dann hieß es wieder Rückfahrt. Mit vielen schönen Erlebnissen und neu geknüpften Kontakten fuhren wir zurück in unsere einzelnen Seelsorgeeinheiten.