Ora et Labora 2024
Es ist der 6. Oktober um 17 Uhr im KJG-Schulungshaus "Ziegelhaus" in Ziegelhausen: insgesamt 15 Jugendliche und Junge Erwachsene treffen dort ein, um dort eine ganze Woche miteinander zu verbringen. Die Woche steht unter dem Titel "Ora et labora" (auf Deutsch: "bete und arbeite") oder auch kurz „OEL“ und wurde ursprünglich vom KMV Heidelberg-Weinheim (Katholischen Ministrant*innen Verband) ins Leben gerufen.
In diesem Jahr übernahm erstmalig der BDKJ Heidelberg-Weinheim (Bund Deutscher Katholischer Jugend) die Organisation - zudem waren zum ersten Mal auch Ministrant*innen aus dem Nachbardekanat Kraichgau dabei.
Die Teilnehmenden gehen in dieser Woche normal ihren Verpflichtungen wie bspw. Schule oder Arbeit nach, kommen im Anschluss aber im Haus zusammen, um dort gemeinsam zu essen, Zeit miteinander zu verbringen und ins Gespräch zu kommen.
Die Gruppe startete jeden Tag früh mit dem Morgenimpuls, sodass alle Teilnehmenden dabei sein können und noch eine Gelegenheit zum Frühstücken haben bevor es bspw. zur Schule ging.
Spätestens zum Abendessen treffen die meisten Teilnehmenden wieder ein. Gegen 19:30 Uhr geht es dann mit einer längeren Abendeinheit und einem abschließenden Abendimpuls weiter.
In den Abendeinheiten widmete sich die Gruppe jeden Tag einem bestimmten Tagesthema, den die für diesen Tag zuständige Tagesleitung gestaltete. Mal spielerisch, mal kritisch beschäftigten sich die Jugendlichen hierbei beispielsweise mit ihren Ehrenämtern, mit dem Thema „sich bei Gott zuhause fühlen“ sowie Fragen, ob Gott emotional ist oder ob Eisbären eigentlich katholisch sein können.
Zum Abschluss der Aktion fand sich die Gruppe gemeinsam beim „Massen-Ministrieren“ in der ARCHE in Neckargemünd ein. Grund dafür war Pfarrer Tobias Streit, der mit den dortigen Ministrant*innen - einige von ihnen ja selbst Teil der OeL-Gruppe - eine Wette abgeschlossen hatte: 100 Ministrant*innen sollten sich in der ARCHE versammeln, als Belohnung winkte ein Mini-Ausflug in den Europa-Park. Diese Aktion wollte die gesamte Gruppe unterstützen und so feierten die Jugendlichen nicht nur die Sichtbarkeit der Ministrant*innen im Gottesdienst, sondern auch einen gelungenen Abschluss der gemeinsamen Woche OeL.






